Umwelt profitiert vom Diesel Tuning

Eine Geschichte mit sonderbarer Moral trug sich kürzlich vor der Küste Norwegens zu. Dort strandete eine fast 20 m lange Pottwal-Kuh. Sie wäre dort wohl verendet, wenn nicht rechtzeitig ein kundiger Meeresbiologe und Umweltaktivist namens Gerhard Grünling rechtzeitig vor Ort gewesen wäre, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die letztlich zur Rettung des imposanten Tieres führten.

Ein Tourist aus Dänemark entdeckte das arme Tier auf einem abgelegenen Strandabschnitt. Eigentlich war er nur aus Zufall vorbei gekommen. Völlig ratlos, was nun zu tun wäre und ohne Handy machte sich der Tourist rasch zurück zu seinem Seat Geländewagen. Dort traf er prompt einige Passanten an, die er über seinen Fund unterrichtete. Diese verwiesen an einen bekannten Meeresbiologen, in der nächsten Stadt. Doch die Straße dorthin nahm einen großen Umweg über einige umliegende Ortschaften in Kauf. Luftlinie war besagte Stadt zwar nur 6,5 Kilometer entfernt. Doch über die Straße betrug bereits eine Strecke knapp 18 Kilometer. Der Tourist war überzeugt, dass jede Sekunde zählte und wählte den direkten Weg über das unwegsame Gelände. Dort sollte sich das Diesel Tuning, das er seinem Gefährt erst Wochen zuvor angedeihen lassen hatte, bezahlt machen.

Im Ort angekommen machte er den Meeresbiologen schnell in seinem Büro ausfindig. Dieser nahm schnell die nötigen Telefonanrufe bei Greenpeace und den örtlichen Behörden vor und wollte sich sogleich zu besagtem Abschnitt begeben. Doch anstatt vorneweg zu fahren, bot ihm der Tourist an, ihn selbst dorthin zu bringen – auf eben jenem direkten Wege, wie er gekommen war. Gerhard Grünling sträubte sich zunächst. Schließlich waren Dieselfahrzeuge seit jeher als Dreckschleuder verpönt. Diese Fahrzeuge bedrohten nachweislich die Ökosysteme mit ihrem hohen Rußpartikelausstoß. Doch der Tourist aus Dänemark hatte das Argument der Dringlichkeit auf seiner Seite und überzeugte den zähneknirschenden Meeresbiologen. Dieser – nicht wissend um das Seat Tuning des Geländewagens – war beeindruckt von der souveränen Fahrleistung von Gefährt und Fahrer. Und so ergab es sich, dass der Pottwal durch die frühe Intervention von Gerhard Grünling, die in der Form nie ohne den PS strotzenden und Abgas erzeugenden Seat Geländewagen möglich gewesen wäre, doch noch gerettet werden konnte.

Die Saubermänner von Greenpeace waren indes so von dieser Geschichte beeindruckt, dass nun jährlich ein Benefiz Rennen mit aufgerüsteten Dieselfahrzeugen stattfindet, um einen Beitrag zur Rettung der Umwelt zu leisten.